Die Sache mit der Zeit und der Zeit und der Zeit.

Das war echt knapp. Zum ersten Mal seit 5 Wochen hat es bis zum Sonntag gedauert, bis ich (mindestens) einen Beitrag zusammengebastelt habe. Das Konzept ‚Ironblogging‘ funktioniert, auch wenn ich damit leider nun einziger schuldenfreier Teilnehmer der ‚Ironblogger Hameln‚ bin. ‚Leider‘ deswegen, weil ich dann einfach mein Bier selbst zahlen, wenn wir uns denn mal ‚in echt‘ treffen – wir sollten mal so langsam einen Termin absprechen!

Aber man kommt ja zu nix… Und damit sind wir ’schon‘ beim Thema des heutigen Beitrags: Zeit.

Maximilian Buddenbohm schreibt im Gegensatz zu mir ’ne ganze Menge, aber wohl nicht das, was er möchte. So scheint’s, wenn man ‚Keiner weiß, wie es geschah…‚ liest. Auch finde es zunehmend schwerer, sich zu entscheiden, wofür man sich Zeit nehmen möchte. Das klingt negativer, als es gemeint ist: es passieren gerade einige ziemlich interessante Dinge, ich habe die sogenannte ‚Qual der Wahl‘ – ich find’s toll. Und es klappt. In nur einer Woche Urlaub, der heute endet, habe ich ne ganze Menge ‚Kinder‘, ‚Garten‘, ein paar Tage Cuxhaven, ein Konzert im Osnabrücker Rosenhof und (Trommelwirbel, Konfetti, Glitzer!) die Vorbereitungen der Steuererklärung für 2013 untergebracht. Ohne allzuviel Nachdenken – einfach mal so. Soviel zu dieser Sache mit der Zeit.

Die Sache mit weniger Zeit – das Abo der ‚ZEIT‘ habe ich abbestellt. Wenn ich ’nur‘ 70% der Einzelausgaben kaufe und lese, wäre ein Abo schon zu teuer. Realistisch sind wohl eher 40%, und das auch nur an langen Winterabenden.

Die Sache mit mehr (als nur) Zeit – zumindest für mich gilt: seit ich wieder eine Uhr trage, habe ich ein wenig mehr Zeit. Denn sie zeigt nicht nur ’nebenbei‘ die Uhrzeit, sondern vor allem Anrufe, Facebook-Beiträge und Twitter-Mentions an – meine Pebble Smartwatch. In der kommende Woche begleitet sie mich schon 14 Tage, dann wird’s auch Zeit für einen kleinen Test, der erscheint dann aber drüben auf www.nullenundeinsenschubser.de.

 

‚Bin kurz unterwegs‘, schrieb Gero…

Eigentlich hatte ich eine berufliche Frage an Gero und las dann in seiner Antwort, er habe bis 15.9. Urlaub. Ein wenig gewundert habe ich mich noch, als er am letzten Sonntag noch auf eine Facebook-Nacricht reagierte – und klar wurde es mir dann gestern Abend. Beim Blättern in der Timeline stolperte ich über www.bin-kurz-unterwegs.de!

Und das bedeutet bei Gero eben nicht ‚offline‘, wenn es sich um einen Wanderurlaub handelt – warum wundert mich das kaum… Ich find’s klasse, wie er seine Leser mit auf den Eselsweg nimmt – und war erstaunt, wie viel Gedanken man sich um Ausrüstungsgegenstände machen kann (und sicher auch sollte). Und sei es nur eine Taschenlampe… Viel Spaß weiterhin, Gero, ich wandere lese gern weiter mit.

#urlaubist (fast) zuende

Ob der #urlaubist-Beiträge kam es einigen Lesern auf Facebook und Twitter viel länger vor, aber es waren tatsächlich nur 2 Wochen – in denen wir zwar ’nur‘ zuhause waren, aber richtig viele tolle Sachen unternommen haben. Selten war ein Urlaub so abwechslungsreich und erholsam zugleich.

Zwar hatte ich mir fest vorgenommen, mehr zu Bloggen, aber so richtig hat das nicht geklappt.

Und seit gestern glaube ich auch zu wissen, warum. Denn freundlicherweise hat Maximilian Buddenbohm einen Artikel für mich geschrieben, allerdings wohl ohne es zu ahnen (hoffentlich krieg ich jetzt keine Rechnung…).

Er hat Patricias Frage ‚Was hilft Dir in anstrengenden Zeiten‚ beantwortet. ‚Was (ihm) hilft‚ ist Bloggen, Twitter, Instagram und Co. Eigentlich drehte sich die Frage um den Kontext Familie, aber lässt sich natürlich nicht nur bei den Buddenbohms auf andere Lebensbereiche ausdehnen. Außerdem hat doch am Ende alles mit Familie zu zut, auch Arbeitszeit ‚kollidiert‘ ja gewissermassen mit dem Familienleben und gehört doch dazu.

Er schreibt: „Während viele diese Medien lediglich als Zusatzbelastung und Zeiträuber zu erleben scheinen, finde ich sie befreiend, erleichternd und entspannend. Weil ich versuche, die Pointen im Leben zu bemerken und zu teilen. Und ich versuche das nicht nur nebenbei, ich versuche das mit einiger Leidenschaft und Beharrlichkeit.“. 

Diverse Statistiken der vergangenen zwei Wochen zeigen, dass ich mehr Facebook, Twitter und Instagram nutze, wenn ich enstpannter bin. Und wenn ich entspannter bin, twittere ich  mehr.

Es stört mich keineswegs, dass ich dabei dieselben Tools nutze wie für einen guten Teil meines Jobs. Das macht es nur manchmal schwieriger, Arbeit und Freizeit zu unterscheiden – aber muss man das immer können?

Und dieses ‚mit Leidenschaft und Beharrlichkeit‘ bloggen bekomme ich sicher auch noch hin. Bald.  Morgen geht’s los. #urlaubist morgen zuende.

Update: ich sehe gerade, dass ‚Was hilft‘ es auch auf rivva.de geschafft hat…