Jahr: 2014

  • Die Sache mit der Zeit und der Zeit und der Zeit.

    Das war echt knapp. Zum ersten Mal seit 5 Wochen hat es bis zum Sonntag gedauert, bis ich (mindestens) einen Beitrag zusammengebastelt habe. Das Konzept ‚Ironblogging‘ funktioniert, auch wenn ich damit leider nun einziger schuldenfreier Teilnehmer der ‚Ironblogger Hameln‚ bin. ‚Leider‘ deswegen, weil ich dann einfach mein Bier selbst zahlen, wenn wir uns denn mal ‚in echt‘ treffen – wir sollten mal so langsam einen Termin absprechen!

    Aber man kommt ja zu nix… Und damit sind wir ’schon‘ beim Thema des heutigen Beitrags: Zeit.

    Maximilian Buddenbohm schreibt im Gegensatz zu mir ’ne ganze Menge, aber wohl nicht das, was er möchte. So scheint’s, wenn man ‚Keiner weiß, wie es geschah…‚ liest. Auch finde es zunehmend schwerer, sich zu entscheiden, wofür man sich Zeit nehmen möchte. Das klingt negativer, als es gemeint ist: es passieren gerade einige ziemlich interessante Dinge, ich habe die sogenannte ‚Qual der Wahl‘ – ich find’s toll. Und es klappt. In nur einer Woche Urlaub, der heute endet, habe ich ne ganze Menge ‚Kinder‘, ‚Garten‘, ein paar Tage Cuxhaven, ein Konzert im Osnabrücker Rosenhof und (Trommelwirbel, Konfetti, Glitzer!) die Vorbereitungen der Steuererklärung für 2013 untergebracht. Ohne allzuviel Nachdenken – einfach mal so. Soviel zu dieser Sache mit der Zeit.

    Die Sache mit weniger Zeit – das Abo der ‚ZEIT‘ habe ich abbestellt. Wenn ich ’nur‘ 70% der Einzelausgaben kaufe und lese, wäre ein Abo schon zu teuer. Realistisch sind wohl eher 40%, und das auch nur an langen Winterabenden.

    Die Sache mit mehr (als nur) Zeit – zumindest für mich gilt: seit ich wieder eine Uhr trage, habe ich ein wenig mehr Zeit. Denn sie zeigt nicht nur ’nebenbei‘ die Uhrzeit, sondern vor allem Anrufe, Facebook-Beiträge und Twitter-Mentions an – meine Pebble Smartwatch. In der kommende Woche begleitet sie mich schon 14 Tage, dann wird’s auch Zeit für einen kleinen Test, der erscheint dann aber drüben auf www.nullenundeinsenschubser.de.

     

  • Digitale Eltern, Kinder und deren Fotos im Netz.

    Romy sagt, wir (Eltern) müssen reden. Es geht um den Umgang mit Fotos der eigenen Kinder im Internet. Die meisten ihrer Argumente teile ich. Karen hat geantwortet, weil sie sich beim Lesen des Artikels ‚fast am Morgenkaffee‘ verschluckt hat. Und erklärt, warum sie sehr wohl die Fotos ihrer Kinder im Internet zeigt. Auch sie weist darauf hin, dass ein Zusammenhang ‚zwischen Bild und Kind‘ schon ein wenig schwieriger wird, wenn man die Kinder online nicht mit den echten Namen benennt.

    Ich denke, nach dem Lesen beider(!) Artikel sollte jeder selbst entscheiden, wie er mit dem Thema umgeht. Es war wohl kein Zufall, dass ich mit dem Twittern anfing, als sich @k_eins auf den weg zu uns machte – aber auf den dann immer öfter online geteilten Fotos sind bis heute (Jahre später) nie die Gesichter von ihr oder @k_zwei zu sehen… Bis sie selbst entscheiden können.

    Okay, @k_eins‘ iPod haben wir zwar nach längerer Suche schon in meiner Fototasche(!) gefunden (‚da packst Du doch auch Deine Kamera rein, Papa‘), aber das ist das Thema für einige weitere Blogartikel, denke ich…

  • Es bloggt und twittert sich fast von allein… #ifttt #ironbloggerhm

    Na gut, schreiben muss ich trotzdem noch selbst, aber seit ich einer von immerhin 4 Ironbloggern Hameln bin, blogge ich sehr viel mehr und regelmässiger.

    Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Aber immerhin wird die Wochenstatistik der vergangenen Kalenderwoche dank ifttt.com montags automatisch getwittert, sobald die Übersicht der Vorwoche auf hameln.ironblogger.de erscheint – auch diese wird natürlich dank Thomas‘ tollen Skripten in den Feeds der beteiligten Blogs zusammengesucht.

    If new feed item from http://hameln.ironblogger.de/feed, then post a tweet to @011i.

    Das macht immer mehr Spaß!

  • Lesen. Lächeln. Lernen.

    Beim Lesen dieses ‚offenen Briefes eines Nicht-Erasmus-Studenten an die Uni Wien‚ (via rivva) musste ich schon lächeln, auch weil ich diese Beiträge in Briefform ohnehin mag: ‚Liebe Uni Wien…‘.

    Und das Update am Ende des Posts zeigt ja, die Uni Wien hat reagiert und wird wohl daraus lernen.

    Update: in Briefform fehlte ein ‚f‘.

  • Natürlich würde ich einen Tesla probefahren. Auf dem Weg zum Lottoladen.

    Michael Eugster im mBlog warnt ausdrücklich davor einen Tesla probezufahren. Denn man will danach wohl gar kein anderes Auto…

    Allerdings müsste ich wohl Lotto spielen, denn sonst wird das nix mit dem neuen Auto. Auch wenn das rechnerisch echt unsinnig ist – endlich mal eine Gelegenheit, auf math up your life hinzuweisen. Gerade erscheinen Details zum Tesla P85D auf wired.com – das ist doch Wahnsinn auf Rädern! Rein elektrisch mit 150 mph (=250 km/h) atemlos durch die Nacht (oh, ‚tschuldigung).

    Und etwas anderes als mindestens ein Hybrid kommt mir nicht mehr unter’s Carport…

    im Ernst: eigentlich bin ich ganz froh, dass das Auto wohl wirklich zur Diskussion steht – es sein denn, man kriegt ihn irgendwann gebraucht für’n paar tausend Euro. Und gern innerhalb der nächsten 30 Jahre.

    Wer weiss, ob das dann schon begehrte eOldtimer sind. Habe ich gerade ein neues Wort erfunden? ‚eOldtimer‘ klingt gut, finde ich! Und ganz so absurd ist das nicht. Welche Autos fuhren 1985 (da hatte ich noch keinen Führerschein). Der erste BMW M3 erschien, Auto des Jahres soll ein Opel Kadett E gewesen sein…

    Wer hätte gedacht, dass ich doch noch Autoblogger werde?

  • So, den Kaffee-Adventskalender hab‘ ich gerade vorbestellt – und noch 5 Euro gespart!

    Weihnachten kommt ja immer so plötzlich. Und damit ich mich langsam darauf einstimmen kann, brauche ich unter anderem meinen Kaffee-Adventskalender. Den gibt’s wie immer bei Sonntagmorgen – zum Preis von EUR 39,90, wenn man bis 30.10. bestellt, danach werden’s 5 Euro mehr.

    Das waren noch Zeiten, als ich 2008 mit den Kolleginnen Astrid und Katrin die ersten Päckchen mit dem Haselnuss-Aroma geteilt habe… Nun denn, bald heisst es zum siebten Mal vom 1. bis zum 24. Dezember ‚jeden Tag ein anderer Sonntagmorgen(kaffee)!

  • Echt heftig: erst mit 40 Jahren merke ich…

    Da muss ich erst beinahe 41 Jahre alt werden, um festzustellen, wie einfach man eine sonst eher langweilige Pizza Margerita ‚erweitern‘ kann. Denn das ist die Lieblingspizza von @k_eins, sozusagen ‚Pizza Hawaii ohne Schinken und ohne Ananas‘. Wir sind ja froh, dass inzwischen immerhin Käse* und Tomatensosse draufbleiben dürfen.

    Es reicht in wenig (oder je nach Geschmack auch ein wenig mehr) Pfeffer! Denn oft bleibt ja Pizza übrig, und ich ‚darf‘ sie dann aufessen. Und heute Abend habe ich mal den Pizzarest mit Pfeffer geupated. Schmeckt toll!

    Zum Glück kommt ja @k_zwei eher nach seinem Vater und isst schon Salamipizza. Ich habe also noch Hoffnung.

    *) Sie nimmt an, es sei Mehl.

  • ‚Sind Sie eigentlich auch mal nicht online?‘

    Diese Frage wurde mir gestern von Kollegen gestellt, die mich erst gestern persönlich kennengelernt haben. Sie kannten mich bis dahin nur aus Telefonaten oder E-Mails. Dabei war die Frage denke ich wirklich ernst und ‚interessiert‘ gemeint, nicht etwa negativ oder mitleidig. Ich habe dann sinngemäss geantwortet ‚Das Internet ist wie Strom, es ist (meistens) da, und ich nutze es‘.

    Das hat nämlich mal Uwe Hauck gesagt, glaube ich. Und zufällig am selben Tag erscheint gerade sein Post ‚Lebt endlich in der realen Welt, bevor ihr euch über uns Onliner beschwert‚ – offenbar sind seine Erfahrungen nicht ganz so positiv wie meine gestrige, die ich nach einem Vortrag über das Thema Social Media(!) machen durfte.

    Es ist echt etwas wert, wenn andere verstehen, wie man arbeitet – und es zulassen! Und weil’s eine ganz persönliche Erfahrung ist, die nur sekundär mit meinem eigentlichen Job bzw. Technik zu tun hat, landet’s hier und nicht bei nullenundeinsenschubser.de.

  • Es hat begonnen.

    Ich bin nur gerade nicht sicher, was.

    Einerseits ist dies die erste Wertungswoche der Iron Blogger Hameln, die sich in der letzten Woche recht spontan zusammengefunden haben.

    Andererseits habe ich seit Anfang des Monats (nun auch beruflich) den Schwerpunkt Social Media oder Digitale Kommunikation, wie die Visitenkarte es nennt.  Vor 3-4 Jahren war es noch das Thema Unternehmenswebsite, nun spielt sich der überwiegende Teil meiner Arbeit auf Facebook und Twitter ab.

    Und berühmt* werde ich nun auch. Während Lars Radiolösungswortstar wurde, hab ich es total seriös mit einem Durchäng-Tweet in die Wirtschaftswoche geschafft – und weil es ein IT-Thema ist, findet ihr das drüben auf nullenundeinsenschubser.de.

    *) Eigentlich wäre es vollkommen unnötig, das zu erwähnen, aber ich freu mich halt!

  • Wenn es vor 45 Jahren schon Webcams gegeben hätte… The Beatles: Abbey Road. Und Kaffee.

    Heute vor 45 Jahren erschien das Album Abbey Road von den Beatles. Und hätte es damals schon das Internet und Webcams gegeben, hätte man wahrscheinlich zusehen können, wie das berühmte Cover (das mit dem Zebrastreifen) fotografiert wurde. Eine Webcam gibt es am wahrscheinlich berühmtesten Zebrastreifen der Welt in der Abbey Road inzwischen tatsächlich, und beim Londonblogger Tim findet sich weitere Tipps wie zum Beispiel die Website abbeyroadcrossing.com.

    Die vermutlich erste Webcam zeigte eine Kaffeemaschine. Die ‚Trojan Room Coffee Machine‘ bzw. die Website dazu findet man noch heute auf der Website des University of Cambridge Computer Laboratory, auch wenn dort seit 2001 kein Kaffee mehr gekocht wird – oder einfach die Kamera nach 20 Jahren abgeschaltet wurde…