Und wieder ein Held meiner Kindheit weniger…

Leonard Nimoy, den meisten besser bekannt als Mr. Spock, ist gestern im Alter von 83 Jahren verstorben. Irgendwie merkt man auch daran, dass man älter wird.

Er war angebliche der die erste Person, die je in Star Trek zu sehen war, eine Quelle dafür fand ich dafür allerdings nicht. Auf jeden Fall ist es die Figur, an die ich mich am besten erinnere – sie war eben ‘faszinierend’. Unter anderem findet sich in der SZ ein Nachruf (via rivva.de), und auch auf Twitter war das natürlich ein Thema, wie die Hashtags #LeonardNimoy und #llap (‘live long and prosper’, die englische Übersetzung des vulkanischen ‘Dif-tor heh smusma‘) zeigen.

‘Er ist tot, Jim’. (Pille, u.a. in TOS S1E10, ‘The Corbomite Maneuver’).

‘Sie sind mein Freund. Ich war und werde immer für Sie dasein.’ (Captain Spock, Star Trek II, The Wrath of Khan)

Na klar, ist nur ‘ne Fernsehserie bzw. ein paar Filme. Dennoch wurde ein Space Shuttle danach benannt. Und selbst die NASA und der Präsident der USA trauern.

Kaffee. Schwarz. Für Tassen-Nerds und Star Trek-Fans.

Eher zufällig habe ich gerade eine (weitere?) Gemeinsamkeit zwischen Thomas Gigold und mir entdeckt. Auf seinem Blog schrieb er gerade über diese Tasse und outete sich (mal wieder) als Star Trek-Fan und – was weitaus seltener vorkommt – als “Tassen-Nerd”. Und genau wie bei uns gibt’s in seinem Haushalt bis auf ein paar wenige Ausnahmen nur unterschiedliche Tassen. Kenn’ ich irgendwo her.

Ich kenne ja jemanden, der fotografiert jeden Morgen ‘#kaffee1.0’, und dort ist auch ein buntes Sammelsurium an Tassen zu finden. Der Inhalt ist dabei immer: ‘Kaffee. Schwarz. [Mit Zucker]’. Ob der Star Trek-Replikator auch ‘nen Löffel hinbekommt? Ansonsten wäre ich wohl für den Sternenflottendienst doch nicht geeignet.

Leider ist die Tasse recht ungünstig, und die Verandkosten verdoppeln den Preis fast. Ich verzichte,  weil ich glaube, mit dem Geld kann ich sinnvollere Dinge machen. Ich leiste mir den Luxus, mir solch einen Luxus nicht zu leisten, auch wenn ich es wohl könnte. Und falls jemand es tatsächlich für witzig hält, mir diese Tasse zum Geburtstag schenken zu wollen (soll’s ja geben), möge er oder sie die EUR 24 lieber spenden. Ich lege dann nochmal EUR 24 dazu.

Keinesfalls möchte ich die Idee oder die KünstlerIn ‘schmälern’, und es ist sicher auch mein eigenes ‘Problem’, daß ich nicht im Herstellungsland der Tasse wohne und daher horrende Versandkosten zu tragen hätte, aber insgesamt und nur für mich sind EUR 24 für eine Tasse nicht angemessen. So.