Jahr: 2014

  • Blogs im Winterschlaf?!

    Ähnlich wie im Kommentar von Thomas beschrieben ist ja dieses Blog halb Tagebuch, halb Notizbuch, auch mal Meckerkasten… Und demnach ist also 2 Wochen lang nix passiert.

    Oh doch: so viel, dass ich kaum nachkomme. Und tatsächlich ist das toll für die Kasse der Ironblogger, zumal nur Lars in der letzten Woche einen Beitrag geschrieben hat – es haben sich schon EUR 65,00 angesammelt. Und schon vor fast 3 Wochen haderte Constatin, auch er schreibt, wenn es passt und er es interessant genug für andere findet. Und genau da ist der Haken: “ Es macht halt wenig Sinn, dass man, nur um sich zu motivieren, viel Geld ausgibt.“

    Sehe ich eigentlich auch so. In diesem Fall kann Geld nicht motivieren – sonst wären kaum EUR 65,00 zusammengekommen. Es scheint eher andersherum: die Summe macht die fehlende Motivation oder die fehlenden Themen sichtbar…

    Oder die Zeit, die man eben zum Schreiben nicht hat oder sich nicht nehmen mag. Das gilt dann für mich, denn obwohl ich nicht zuletzt beruflich immer mehr schreibenderweise online unterwegs bin, hat dann abends eben die Familie Vorrang.

    Zu den beruflichen Neuigkeiten nachher mehr auf nullenundeinsenschubser.de… Und Themen für kreimer.de gäbe und gibt es auch genug… Ich muss noch einen Weg finden, statt „alles auf einmal“ hier verteilter zu schreiben. Denn das hier sind ja nun schon fast 250 Worte.

    Wenn jemand eine Idee hat, wie man regelmässiger Schreiben könnte, ruhig her damit. Das mit dem Ablegen von Ideen in der Leseliste klappt nur bedingt – denn die platzt gerade auch aus allen Nähten.

  • Einladung zum Elternsprechtag.

    Tja, morgen ist dann der erste richtige Elternsprechtag; nicht im Kindergarten, sondern so richtig in der Schule. Denn seit Mitte September ist @k_eins ein Schulkind.

    Habe ich nicht gerade erst die Strafzettel bezahlt, weil mein Auto im Dezember 2007 einfach etwas ungünstig geparkt war, während @k_eins auf die Welt kam?

    Naja, der Parkplatz an der Schule ist kostenfrei.

  • Weniger ist mehr.

    Mir scheint es nicht allein so zu gehen: auch Tillmann macht sich so seine Gedanken um die Jagd nach Likes, Zahlen und Statistiken. Braucht man immer mehr? Er verweist auch auf ein Plugin von Benjamin Grosser, das viele Werte entfernt und in Aussagen umwandelt: „[…] No longer is the focus on how many friends you have or on how much they like your status, but on who they are and what they said. Friend counts disappear. ’16 people like this’ becomes ‘people like this’. […]“ (Facebook Demetricator)

    Zumindest im privaten Bereich stimme ich den beiden zu – auch wenn mich interessieren würde, warum mein Hannover-Artikel (der mit den Fotos auf Buzzfeed) gerade dafür sorgt, dass ich etwa drei mal so viele Zugriffe wie sonst habe…

  • Unglaublich: so habe ich Hannover noch nie gesehen!

    Mindestens einmal in der Woche bin ich beruflich in Hannover, die Expo 2000 habe ich erst entdeckt, als es das Guten-Abend-Ticket gab, und ich bin bis heute nicht auf die Idee gekommen, mir Postkarten (das sind sowas ähnliches wie gedruckte Instagram-Bilder) zu kaufen.

    Und deswegen bin ich wirklich und positiv überrascht, wie schön Hannover sein kann – auf Buzzfeed hat sich Philipp Jahner mal die Mühe gemacht, ein paar Fotos zusammenzustellen.

  • Schreiben und schreiben lassen.

    Gerade in dieser Woche überlege ich, wie ich mehr Zeit zum Schreiben finde, und ob das unbedingt notwendig ist? Immerhin habe ich 2009 unglaubliche 288 Beiträge in die (damals noch vorhandene) bastelschubla.de ge’steckt‘. Sicher auch den ein oder anderen verzichtbaren Kurzbeitrag. Wie dem auch sei, solch eine Frequenz halte ich momentan für schwierig, dazu passiert zu viel – über das man natürlich schreiben könnte…

    Eine (eigentlich gar nicht so) unerwartete Hilfe scheint Maximilian zu bekommen, dessen Sohn nun das Bloggen entdeckt. Der Untertitel der herzdamegeschichten ist ja nun auch nicht umsonst ‚Buddenbohm & Söhne’… Genau wie bei uns ist eines seiner Kinder nun Schulkind und entdeckt das Lesen und Schreiben.

    Vielleicht wird ja doch noch mehr aus den beiden Twitteraccounts, die ich jeweils am Tag der Geburt für unsere Kinder angelegt habe. Noch pflege ich sie, und das mehr schlecht als recht. Aber das mit der Zeit hatten wir ja schon.

     

     

  • Die Sinnfrage. Warum blogge ich eigentlich?

    Heute  musste ich mir in der Mailingliste der Ironblogger Hameln zu Recht die Sinnfrage stellen lassen. Ich gebe zu, dass ich gestern ein wenig dem Medienhype um den 9. November erlegen bin. Drei Beiträge an einem Tag, das gab’s wirklich noch nie. Aber es war ja auch so einfach – tolle, bewegende News und Bilder rauschten im Minutentakt in den Feedreader, meiner bevorzugten Quelle. Aber Quelle für was? Links. Inspirationen. Beides?

    Tatsächlich fand und finde ich die Fotos richtig toll. Deswegen schreibe ich etwas dazu. Um meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Mit Links drin. Als Quellenangabe, Hinweis, weiterführende Info. Ja, und auch als Mittel, um mehr Reichweite zu erlangen. Denn geht es nicht um Reichweite?

    Nein. Vermutlich nicht. Es dauert ein paar Tage (oder Jahre), um das zu kapieren. Vielleicht ist es heute soweit? Vieles ist für mich greifbarer, wenn ich es irgendwo lese. Und wenn es niemand schreibt, muss ich es wohl selbst tun.

    Vielleicht ist es ja auch egoistisch zu bloggen. Denn eigentlich war und ist’s ja ein Tagebuch, oder? Blättert man zurück, liest man, was vor einem oder zwei Jahren so war. Daher mag ich wohl auch solche Dienste wie Timehop.

    Warum bloggt denn ihr so?

  • Fotos der #lichtgrenze vom 9. November 2014

    Aktuelle Fotos der #lichtgrenze, die den Verlauf der Mauer vor 25 Jahren nachzeichnet, fand Anke Gröner in der Berliner Morgenpost.

    https://twitter.com/ankegroener/status/531141223730667521

     

  • Fotos vom Mauerfall am 9. November 1989

    Die Fotojournalistin Alexandra Avakian steigt am Morgen des 6. November 1989 in Paris in ein Flugzeug nach West-Berlin – die Gerüchte verdichten sich, die Mauer könnte aufgehen… Ihre bewegenden Fotos vom 9. November findet man auf der Website des Smithsonian.

  • Erinnerungen an den 9. November 1989

    Bei Tillmann auf pro2koll.de und Friederike auf percanta.de findet man Tagebücher und weitere Erinnerungen an den Tag des Mauerfalls.

  • Der 9. November 1989 #25fallofthewall #lichtgrenze

    Ganz genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich denke, ich habe wie viele vor dem Fernseher gesessen und die halbe Nacht Radio gehört. Internet gab’s ja nicht…

    Das ist heute, 25 Jahre nach dem Mauerfall anders. Eine Suche nach den Hashtags #25fallofthewall auf Twitter oder #lichtgrenze auf Instagram (bzw. Iconsquare) lässt Geschichte wahr werden, wenn man schon nicht wirklich in Berlin sein kann…