Jahr: 2014

  • Mist, ich hab‘ keinen Partyhut.

    Ohne Partyhut sei Silvester nämlich ungültig, sagt Herr Buddenbohm. Und der muss es wissen, seit nunmehr fünf(!) Jahren.

    Guten Rutsch!

  • Doch noch’n Jahresrückblick? Ja, aber nicht von mir.

    Noch immer kann ich mich nicht zu einem Jahresrückblick durchringen. Zwei Frauen, die ich zwar nicht persönlich kenne*, aber sehr gern deren Blogs lese, haben das schon geschafft: Anne Schüßler mit witzigen Antworten auf einen Fragebogen auf ‚Ach komm, geh wech‘ und Regine Heidorn, die verdammt stolz auf sich ist (und sein kann, finde ich).

    Das mit dem Treffen könnte sich ja vielleicht 2015 ändern, denn zumindest Frau Schüßler will (wieder) auf der #rp15 sein. Ihren Vortrag ‚Programmieren für Nullcheckerbunnys‚ (Link zu t3n.de) haben ich 2014 wegen Übefüllung verpasst, auch wenn ich mich schon erfolgreich durch die Einlass-Kontrolle gemogelt habe (man musste unterschreiben, dass man nicht programmieren könne).

    Update: gerade stolpere ich auf Twitter über Kiki Thaerigens Jahresrückblick, die ebenfalls wie Anne den Fragebogen ausgefüllt hat. Muss ich das jetzt auch?

     

  • 2015 – von Kinos, Faxgeräten und der Zukunft

    Drüben bei Richard findet sich ein Vergleich zwischen dem 2015, wie es in dem Film ‚Zurück in die Zukunft 2‘ dargestellt wird, und den tatsächlichen u.a. technischen Entwicklungen bis heute. Besonders witzig finde ich die Annahme, wir würden heute zuallerst faxen.

    Für meine jüngeren Leser: der Film kam vor 25 Jahren in die Kinos. Kinos sind grosse Räume, vorn mit einem Display mit vernünftiger Bildschirmdiagonale. Faxen ist so ähnlich wie auf Papier mailen. Papier ist aus totem Holz. Holz ist… Lassen wir das.

  • Jahresrückblick? Echt jetzt? Aber eine Spende. Und immernoch kein Schnee.

    Nein, das lasse ich jetzt mal. Ich zitiere mal Olaf auf schmollo.de: ‚Das “virtuelle” Jahr hat wieder mächtig Spaß gemacht.‘. Das ‚echte‘ Jahr ohnehin, seitdem die letzten Beschwerden infolge von Hüfte2.0 nun auch gänzlich verschwunden sind.

    Und 2015? Meine Glaskugel ist gerade in der Inspektion, aber solange alle gesund bleiben, kann mir der Rest eigentlich relativ egal sein. Mit diesem Wunsch bin ich in den vergangenen Jahren auch ganz gut gefahren.

    Die Ironblogger Hameln haben 1-2 Teilnehmer verloren, so ganz sicher bin ich da nicht. Aber Lars hatte eine prima Idee, die aufgelaufenen Schulden nicht in einer Kneipe oder auf dem Weihnachtsmarkt zu versenken, sondern dem Senior Schläger Haus in Hameln zu spenden:

    https://twitter.com/larsreineke/status/544467328340336641

    Und wenn das der einzige Effekt ist, den die Hamelner Ironblogger bislang hatten, kann man doch ganz zufrieden sein. Nur schneien könnte es so langsam, wenn ihr mich fragt.

    Kommt gut in’s neue Jahr!

  • Zahnlücke halt.

    So langsam lohnt sich wohl auch hier eine Rubrik ‚Kurz und klein’… Zuerst gesehen habe ich sie bestimmt schon vor zwei Jahren beim Maximilian, der das irgendwie alle 2 bis 3 Wochen hinbekommt und dabei auch noch zig Tweets findet. Ich bin tief beeindruckt und frage mich, wie er das verwaltet? Speichern der Links in ein besonderes Dokument, oder gleich in den entsprechenden Entwurf in WordPress?

    Ich sammle ja gerade gute Erfahrungen mit Pinboard und hätte da schon eine Idee, wie man die Links gleich per Lesenzeichen und ifttt.com in eine vorbereitete Evernote-Notiz ’schiebt’…

    Nachtrag: Drüben beim Stern nennt sich das Ganze übrigens ‚Tweets der Woche‚, sehe ich gerade…

  • Ich war noch niemals in New York. Doch. Einmal.

    Heute ist Udo Jürgens verstorben. Im Alter von 80 Jahren, bei einem Spaziergang in der Schweiz. Momentan fluten Bilder weisser Bademäntel meine Twitter-Timeline. Selbst wenn man eher nicht Schlager hört, kennt man das eine oder andere Lied von Udo Jürgens.

    In meinem Fall ist ‚Ich war niemals in New York‘, das ein wenig mit daran beteiligt ist, dass ich mich vor vielen Jahren entschieden habe, einen Freund in Toronto zu besuchen, der dort die letzen Tage seines Auslandsstudium verbrachte. Weil seine Freundin nicht allein fliegen wollte. Eine Woche später waren es sechs Freunde, die mitreisen wollten. Und auf wirklich jeder Uni-Party lief dieses Lied rauf und runter. Nicht erst seit der Idee zur Reise, aber seitdem fiel uns da noch deutlicher auf.

    GRUPPE2‚Ich war noch niemals in New York‘ – und deswegen sind wir (A., ich, L., T., H., G. und D.) kurz nach Weihnachten 1996 via Amsterdam zunächst nach Boston geflogen. Nach ein paar Tagen ging’s weiter nach New York und später mit dem Maple Leaf nach Toronto.

    Die wahrscheinlich tollste Reise meines Lebens. Wieder zurück hatte ‚Ich war noch niemals in New York‘ eben eine andere Bedeutung, wann immer wir dieses Lied hörten. Und hören. Kurz nach der Rückkehr war ich dann mit A. zusammen. Und habe sie ein paar Jahre später geheiratet. Und recht genau 10 Jahre später kam @k_eins auf die Welt.

    Bestimmt nicht wegen Udo. Aber die Vorstellung, dass es vielleicht ein bisschen damit zu tun hat, ist doch ganz schön, oder?

  • Eine GoPro zu Weihnachten!

    Wird’s nicht geben. Denn nach über 2,5 Jahren, 2 Nachfolgemodellen, unzähligen Videos und Experimenten mit diversen iPhones steht fest: ich brauche zumindest privat keine ‚Action-Kamera‘.

    Wenn man so will, ‚mangels Action‘. Denn die meisten der vor allem in den Werbevideos gezeigten Situationen und Sportarten treffen einfach nicht auf mich zu. Mike Frey fasst das Ganze sehr treffend in seinem Video ‚My Life vs… GoPro‚ zusammen, das ich auf PetaPixel gefunden habe.

  • Danke für die Glückwünsche gestern!

    Diesmal als Blogbeitrag, da ist ein wenig mehr Platz als in einer Whatsapp oder gar 140 Zeichen. Von einem Brief bis zu Whatsapp-Nachrichten war alles dabei – und ich hab‘ mich über jede einzelne Nachricht gefreut, am meisten jedoch über den selbstgeschriebenen Brief meiner Tochter ;-)

    88 Facebook-Nachrichten, 9 Whatsapp-Nachrichten, 4 Tweets, 4 SMS, 3 E-Mails, 3 Festnetzanrufe, 2 Mobil-Anrufe, 2 XING-Nachrichten, 1 Twitter-DM, 1 Google+-Nachricht und 1 Brief.

    Heutzutage (und insbesondere mir) ist es nicht wichtig, welches Medium jemand wählt – es ist verrückt zu sehen, wie viele Leute an mich gedacht haben.

    Danke schön!

  • 40++;

    Fast hätte ich am Freitag in meinen 41. Geburtstag auf der Firmen-Weihnachtsfeier ‚reingefeiert‘, bin dann aber doch um kurz nach 23:00 Uhr zuhause gewesen. Kann und sollte man auch verstehen, oder?

    Der ‚Ostwestf4le‘ Marc und ich feiern am gleichen Tag Geburtstag, auch wenn er gestern erst 40 Jahre alt wurde. ‚Mir sind eigene Geburtstage nicht wichtig. Für mich sind sie nur ein Merker im Kalender.‚ – umso mehr habe ich  mich über Unmengen von Glückwünschen auf Facebook, Twitter, SMS, Whatsapp-Nachrichten* und sogar 3 Telefonanrufe (das ist audiobasierte Kommunikation, die Älteren unter euch kennen das noch).

    *) Ich muss da eigentlich noch mal nachzählen.

  • Läuft. Oder besser: fährt.

    Nämlich mein Zug nach Berlin, in dem ich gerade sitze.  Zwar ein paar Minuten zu spät in Hannover losgefahren, aber was macht das, wenn man keine Anschlusszüge kriegen muss. Ich treffe heute Abend einen Dienstleister, der mich netterweise zur Weihnachtsfeier eingeladen hat, bevor es morgen früh zu einem Seminar nach Hamburg geht.

    Sitzplatz gefunden, Steckdose dran, Hotspot läuft, nachdem ich die neuen Zugangsdaten per SMS bekommen habe, der Zug hielt sogar in Wolfsbug – das hat sogar das Twitter-Team der Bahn ‚erstaunt‘:

    Momentan passt alles, und nicht nur die 2 Tage unterwegs. Irgendwer ist ja in diesen Zeiten immer erkältet, aber da sind ja zum Glück einige Überstunden, die einen freien Vor- oder Nachmittag ermöglichen, das freut @k_eins, @k_zwei und meine Frau.

    Lange Abende vor’m Macbook, Dienstreisen, Unternehmungen mit den Kindern und freie Tage gleichen sich ganz gut und fast automatisch aus.

    Und gerade scheint die untergehende Sonne orange durchs Zugfenster (keine Sorge, poetischer wird’s nicht). Nur eines noch:

    Jo.