Wundersame Germknödel-Vermehrung. Mit und ohne Reiskocher.

Schon lustig, wie dieses Internet einen immer wieder an eigene Erlebnisse erinnert. Und man wieder einmal lernt, dass auch andere teils komische Dinge mit Germknödeln erleben.

Bei mir war’s auf einer Wien-Reise ein kleines Stückchen Plastik-Folie, die ich mit dem dritt- oder zweitletzten Bissens eines (ziemlich großen) Germknödels fand. Das Ding war nicht frisch, sondern aufgetaut serviert, und dabei ist wohl ein wenig Folie drangeblieben. Fand ich nicht schlimm, ist genau wie bei Tiefkühlpizza, die ich damals im Studium aus vielerlei Gründen öfter als heute aß (warum Backofen putzen, ich hatte eine Mikrowelle mit Pizza-Schale-Grill-Superdings-Funktion)…

Heute bin ich schlauer. Weniger TK-Pizza – aber vor allem würde ich mich nie wieder bei der Bedienung über die Folie beschweren – denn die brachte peinlich berührt ruckzuck einen zweiten Germknödel, der noch viel größer als der erste war.

Und den habe ich natürlich nicht mehr geschafft, nichtmal ansatzweise. Und überhaupt solle die ja frisch viel besser sein. Selbst oder auch vielleicht genau dann, wenn sie im Reiskocher zubereitet werden. Aber das müsst ihr lieber Anne fragen.

Natürlich darf man sein Essen (oder seinen Kaffee) fotografieren.

Dieser Beitrag hat mehr mit dem Thema Fotografie als mit dem tatsächlichen Essen oder dem Kaffee Getränk, welches man fotografiert zu tun. (Obwohl ich letztens in einem sehr guten Restaurant in Hamburg essen war, aber ich wäre im Teschebull auch nie auf die Idee gekommen, das Essen zu fotografieren.)

Wie gesagt, fotografieren darf man alles – aber eben nicht veröffentlichen. Interessanterweise geht es dabei weniger um den Schutz des geistigen Eigentums des Kochs, sondern um das Hausrecht. Mehr dazu finden man im Blog von Kristine Honig, danke an Max Buddenbohm für den Link auf Facebook zu Kristines Blog.

Gemüsefrikadellen. Falls mal keine Nudeln da sind.

Tiefste Dankbarkeit erfüllt mich ob des (virtuellen) Blickes in die Buddenbohmsche Familienküche: etwa 8 mal ‚Nudeln ohne Sauce‘ an fünf Tagen in der Woche ist also doch vollkommen normal für Familien mit Kindern. Puh.

Eine Abwandlung davon ist hier ‚Nudelpizza‘, im Prinzip Nudeln in Rührei. Wenn man’s lang genug in der Pfanne lässt, ensteht etwas kreisförmiges – die Kindern nennen es halt Nudelpizza.
Und nachdem wir schon Zuccini, in Scheiben geschnitten und in Mehl gewendet erfolgreich in die Kinder hineingekriegt haben, dürfte es bis zu Gemüsefrikadelle nicht mehr weit sein.

Das Rezept von Carola habe ich gerade bei Maximilian gefunden. Essen war fertig.