Lassen wir das. Oder? #ironbloggerhm

Der letzte Artikel hier ist nun auch schon wieder drei Wochen her. Dabei fehlt mir gar nicht die Zeit zum Bloggen – ich nehme sie mir einfach nicht. Sollte ich mir mehr Zeit dafür nehmen?

Eigentlich “leidet” darunter nur dieses Blog – drüben auf nullenundeinsenschubser.de gibt’s mehr Artikel, und die erzählen auch, womit und wo ich die Zeit verbringe. Unter anderem auf dem #fbcamp.

Wie wäre es, wenn ich mit zwei Blogs an den Ironbloggern Hameln teilnehme? Denn mindestens ein Beitrag alle zwei Wochen pro Blog dürfte zu schaffen sein. Ich müsste mich mal bei Thomas erkundigen, der ja auf seinem Server und mit seinen Skripte die Website der Ironblogger Hameln betreibt – danke dafür, übrigens. Schon allein deswegen gebe ich nicht so schnell auf, auf wenn ich nun der einzig verbliebene Ironblogger bin – möchte vielleicht noch jemand mitmachen?

Paaaaapaaaaaa!

Dieses Wort beziehungsweise Ausruf (je nach Bedarf und Dringlichkeit der Anfrage) ist der beste aller Gründe, warum ich das selbstgesteckte Ziel, mindestens 2 mal in der Woche zu bloggen, sehr wahrscheinlich auch in dieser Woche verfehlen werden. Ich hatte mir mal vorgenommen, Dienstags und Freitags in mindestens eines der beiden Blogs einigermassen sinnvollen Inhalt zu füllen.

Ideen hätte ich genug, mein pinboard-Archiv, in dem ich Links inkl. Tags sammle, enthält 6 Links für diese und 19 Links für drüben. Ach ja, über pinboard.in wollte ich ja auch noch schreiben.

Egal. Kinder gehen vor. Es macht Spaß, mit meiner Tochter Hausaufgaben zu machen und zuzusehen, wie sie sich einen PC selbst baut.

Gute Gründe, sich nicht wirklich darüber zu ärgern, dass hier zuwenig los ist. Auch wenn ich schon ein klein wenig neidisch bin, wenn ich sehe, was bloggende Väter auf die Beine stellen, als Beispiel sei DADDYlicious genannt. Dort gibt’s neben vielen anderen Dingen z.B. #Väter – Wahnsinn in 140 Zeichen ;-)

Ein schönes Schlusswort für diesen Post ist aber ein Tweet von #ironbloggerhm-Kollege Matthias. Danke dafür.

Blogs im Winterschlaf?!

Ähnlich wie im Kommentar von Thomas beschrieben ist ja dieses Blog halb Tagebuch, halb Notizbuch, auch mal Meckerkasten… Und demnach ist also 2 Wochen lang nix passiert.

Oh doch: so viel, dass ich kaum nachkomme. Und tatsächlich ist das toll für die Kasse der Ironblogger, zumal nur Lars in der letzten Woche einen Beitrag geschrieben hat – es haben sich schon EUR 65,00 angesammelt. Und schon vor fast 3 Wochen haderte Constatin, auch er schreibt, wenn es passt und er es interessant genug für andere findet. Und genau da ist der Haken: ” Es macht halt wenig Sinn, dass man, nur um sich zu motivieren, viel Geld ausgibt.”

Sehe ich eigentlich auch so. In diesem Fall kann Geld nicht motivieren – sonst wären kaum EUR 65,00 zusammengekommen. Es scheint eher andersherum: die Summe macht die fehlende Motivation oder die fehlenden Themen sichtbar…

Oder die Zeit, die man eben zum Schreiben nicht hat oder sich nicht nehmen mag. Das gilt dann für mich, denn obwohl ich nicht zuletzt beruflich immer mehr schreibenderweise online unterwegs bin, hat dann abends eben die Familie Vorrang.

Zu den beruflichen Neuigkeiten nachher mehr auf nullenundeinsenschubser.de… Und Themen für kreimer.de gäbe und gibt es auch genug… Ich muss noch einen Weg finden, statt “alles auf einmal” hier verteilter zu schreiben. Denn das hier sind ja nun schon fast 250 Worte.

Wenn jemand eine Idee hat, wie man regelmässiger Schreiben könnte, ruhig her damit. Das mit dem Ablegen von Ideen in der Leseliste klappt nur bedingt – denn die platzt gerade auch aus allen Nähten.

Aber wann?

Verrückt. Ich habe einen (für mich) ganz praktischen Workflow gefunden, wie ich Themen für interessante Blogartikel zwischenspeichere: Artikel aus meinem Feedreader (Reeder 2) wandern per Shortcut in die Safari-Leseliste geschoben. Und von da aus werden sie zum Blogartikel.

Aber wann?

Ich bewundere die Leute, die mehr als einen Artikel pro Woche schaffen. Und wenn jetzt mal Herrn Buddenbohm da raus lassen (der macht das ja beruflich ;-)), haben viele ja echte Jobs… Nein, im Ernst, auch Maximilian hat echt wenig Zeit, und die verbringt auch er am liebsten mit seinen Kindern: ‘Guten Morgen‘ heisst es auch morgen früh wieder, wenn mich @k_zwei um viertel nach sechs aus dem Bett holt und mit mir Frühstück macht. Wenn ich dann etwa ‘ne Stunde später auf dem Weg in’s Büro bin, sind Papa und Sohn gleichermassen zufrieden über die gewonnene gemeinsame Zeit. Überhaupt sollte man die Welt ab und zu durch Kinderaugen sehen – das hat auch gerade Patricia Cammarata getan, die Ihrem Kind im Auftrag eines Möbelhauses eine Kamera in die Hand gedrückt hat.

Und trotzdem gebe ich mir noch mehr Mühe, hier und drüben ein wenig öfter meinen digitalen Senf dazuzugeben.

Ich stelle fest: manchmal muss man einfach drauflos tippen. Aber wann? Jetzt!