Eine ganze Woche unterwegs, 50% Fahrpreis für’s Taxi und 0 Km Bahnfahrt.

Das passt ohnehin nicht alles in einen Blogbeitrag. Ich versuch’s auch erst gar nicht.

Am 1. Mai haben wir uns auf den Weg zu Freunden gemacht, es ging nach Potsdam. Ein langes Wochenende mit vier großen und vier kleinen Kindern, einer Radtour rund um Potsdam und guten Wetter ging eigentlich viel zu schnell vorüber. Am Montag nahm ich dann eine der S-Bahnen, die gerade nicht streikte und fuhr für EUR 3,30 nach Berlin. Mein Hotelzimmer war schon bezugsfertig, und konnte ich gemütlich ‚Termin Nr. 0‘ im Vorlauf der re:publica 2015 geniessen – denn die Konferenz war der Grund meiner Berlinreise. Mehr zu den 3,5 Konferenztagen gibt’s dann in der kommenden Woche auf nullenundeinsenschubser.de. Während der Zeit (und noch genau eine Woche, bis zum 17.) kann man mytaxi für die Hälfte nutzen – das sollte sich noch als praktisch um nicht zu sagen notwendig erweisen.

Update 16.5.2015: Hier ist der #rp15-Beitrag auf nullenundeinsenschubser.de.

Nach einer gänzlich anders als geplanten Rückfahrt (6,5 Stunden Autobahn für 285 Kilometer statt guten 3 Stunden Bahnfahrt) war ich dann doch Freitag (ja, es war noch Freitag, um 23:00 Uhr abends) wieder zuhause.

Am Samstag war Papa-Kind-Tag im Wald, nicht ohne vorher noch ein neues Heuschnupfen-Medikament beim Hausarzt abzuholen. Heute haben wir alte Studienfreunde getroffen und ‚dazwischen‘ noch einen Vogelpark besucht…

Fragen? Bitte erst wieder nächste Woche. Sie verstehen das sicher. Ich muss jetzt mal schlafen.

Frohe Ostern! Und Möhrenkuchen.

Nach dem Eierfärben am Karfreitag und dem Osterfeuer gestern Abend war es heute endlich soweit. Der Osterhase war da!

Hier bringt der Osterhase nur wenig Süßigkeiten, und eine Kleinigkeit, damit die Wartezeit bis zum nächsten Geburtstag nicht so lang ist. Vor allem aber ist’s aber für uns ein Familienfest, Man besucht Verwandte, bekommt Besuch und dann kocht man. Also, Mittagessen. Vorher backen wir aber gleich noch einen Möhrekuchen!

Frohe Ostern!

Freitag. Mal wörtlich, also frei.

Heute hatte ich wirklich einen Frei-Tag. Zeit für einen spontanen Mini-Frühjahrsputz und so Dinge, zu denen man ja sonst am Wochenende auch irgendwie auch keine Lust hat. Ich habe Überstunden abgebummelt (sagt man glaube ich), aber so richtig klappt das nicht, morgen geht’s bis Montag nach Hessen…

Und dann habe ich schon vor’m Essen mit den Kindern drei Runden Uno gespielt – das gab’s noch nie (vormittags, außer wenn ‚richtig‘ Ferien, auch für mich, sind). Da ich alle gewonnen habe, hatten die beiden verständlicherweise die Nase voll. Also ging’s für den Rest des Tages in’s Schwimmbad.

Das erinnert mich an eine Fotoserie über ein altes, verlassenes Bad in Berlin. Überhaupt haben ja verlasse Gebäude und Orte was, finde ich. So wie dieses Einkaufszentrum.

Schwimmbäder haben neben vielen anderen den Vorteil, dass man sein Handy nicht mitnehmen kann und auch nicht darf. Und so musste ich gar nicht erst die Twitter-Benachrichtungen abstellen, die seit Tagen ständig ‚Breaking News‘ zum Absturz des Fluges #4U9525 enthalten. Einen der wenn man es so formulieren will besten Beiträge zu dem Ereignis und der Rolle der Medien schrieb . Und eine (wie immer bei denen) recht objektive und sachliche Einschätzung findet sich auf mimikama.at. Uwe, der auf Twitter mit seinen Tweets #ausderklapse meiner Meinung nach sehr viel dafür tut, dass Depression ‚öffentlicher‘ wird, äußert sich in seinem Blog dazu, dass der (Co-)Pilot depressiv gewesen sein soll – was wie vieles andere auch noch nicht bestätigt ist…

Dieser freie Tag tat nach dieser Woche (und vor dem kommenden Wochenende) ganz gut, finde ich. Auch, wenn ich zum Glück nicht direkt von den Ereignissen in Frankreich betroffen bin. Überhaupt scheine ich sehr viel Glück zu haben. Man denkt eigentlich viel zu selten darüber nach.

Friede, Freude, Eierkuchen? Nein, Franziskus.

Bislang fand ich Papst Franzikus eigentlich ganz nett, und das nicht, weil ich katholisch bin. Nun soll er in einer Audienz das Schlagen von Kindern gerechtfertigt haben.

Ich bin gar nicht sicher, worüber ich mich mehr aufrege. Darüber, oder dass es ein Gesetz geben muss, dass Kindern ein Recht auf gewaltfreie Erziehung zusichert. (Lawblog via rivva). Versteht mich richtig, ich finde es schade, dass man sowas extra festschreiben muss, auch wenn mir klar ist, dass die Welt nicht immer aus rosa Plüsch besteht. Keineswegs.

Viel mehr als die Reaktion des Postillon: ‚91% aller Kinder befürworten Prügelstrafe für unartige Päpste‘, ebenfalls gefunden auf rivva.

Paaaaapaaaaaa!

Dieses Wort beziehungsweise Ausruf (je nach Bedarf und Dringlichkeit der Anfrage) ist der beste aller Gründe, warum ich das selbstgesteckte Ziel, mindestens 2 mal in der Woche zu bloggen, sehr wahrscheinlich auch in dieser Woche verfehlen werden. Ich hatte mir mal vorgenommen, Dienstags und Freitags in mindestens eines der beiden Blogs einigermassen sinnvollen Inhalt zu füllen.

Ideen hätte ich genug, mein pinboard-Archiv, in dem ich Links inkl. Tags sammle, enthält 6 Links für diese und 19 Links für drüben. Ach ja, über pinboard.in wollte ich ja auch noch schreiben.

Egal. Kinder gehen vor. Es macht Spaß, mit meiner Tochter Hausaufgaben zu machen und zuzusehen, wie sie sich einen PC selbst baut.

Gute Gründe, sich nicht wirklich darüber zu ärgern, dass hier zuwenig los ist. Auch wenn ich schon ein klein wenig neidisch bin, wenn ich sehe, was bloggende Väter auf die Beine stellen, als Beispiel sei DADDYlicious genannt. Dort gibt’s neben vielen anderen Dingen z.B. #Väter – Wahnsinn in 140 Zeichen ;-)

Ein schönes Schlusswort für diesen Post ist aber ein Tweet von #ironbloggerhm-Kollege Matthias. Danke dafür.

Das ist mal konsequent! (Achtung, enthält #dogcontent)

Und damit meine ich nicht nur Jessica Shyba, die Mutter von Zoe, Beau und Evangeline. Sondern Theo, den Hund der Familie. Im Herbst 2013 gab’s Fotos, wie der Hund sich zu dem schlafenden Beau liegt (Mein Favorit ist das Bild, in dem er den Schnuller des Jungen festhält). Die Zoe und Beau haben nun eben noch eine kleine Schwester, bekommen – man kann sich denken, was passiert. (Beide Links zeigen die Geschichten auf designtaxi.)

Noch viele weitere und ja, ich gebe es zu, echt niedliche Bilder gibt’s auf Instagram.

 

Zahnlücke halt.

So langsam lohnt sich wohl auch hier eine Rubrik ‚Kurz und klein’… Zuerst gesehen habe ich sie bestimmt schon vor zwei Jahren beim Maximilian, der das irgendwie alle 2 bis 3 Wochen hinbekommt und dabei auch noch zig Tweets findet. Ich bin tief beeindruckt und frage mich, wie er das verwaltet? Speichern der Links in ein besonderes Dokument, oder gleich in den entsprechenden Entwurf in WordPress?

Ich sammle ja gerade gute Erfahrungen mit Pinboard und hätte da schon eine Idee, wie man die Links gleich per Lesenzeichen und ifttt.com in eine vorbereitete Evernote-Notiz ’schiebt’…

Nachtrag: Drüben beim Stern nennt sich das Ganze übrigens ‚Tweets der Woche‚, sehe ich gerade…

Läuft. Oder besser: fährt.

Nämlich mein Zug nach Berlin, in dem ich gerade sitze.  Zwar ein paar Minuten zu spät in Hannover losgefahren, aber was macht das, wenn man keine Anschlusszüge kriegen muss. Ich treffe heute Abend einen Dienstleister, der mich netterweise zur Weihnachtsfeier eingeladen hat, bevor es morgen früh zu einem Seminar nach Hamburg geht.

Sitzplatz gefunden, Steckdose dran, Hotspot läuft, nachdem ich die neuen Zugangsdaten per SMS bekommen habe, der Zug hielt sogar in Wolfsbug – das hat sogar das Twitter-Team der Bahn ‚erstaunt‘:

Momentan passt alles, und nicht nur die 2 Tage unterwegs. Irgendwer ist ja in diesen Zeiten immer erkältet, aber da sind ja zum Glück einige Überstunden, die einen freien Vor- oder Nachmittag ermöglichen, das freut @k_eins, @k_zwei und meine Frau.

Lange Abende vor’m Macbook, Dienstreisen, Unternehmungen mit den Kindern und freie Tage gleichen sich ganz gut und fast automatisch aus.

Und gerade scheint die untergehende Sonne orange durchs Zugfenster (keine Sorge, poetischer wird’s nicht). Nur eines noch:

Jo.

Einladung zum Elternsprechtag.

Tja, morgen ist dann der erste richtige Elternsprechtag; nicht im Kindergarten, sondern so richtig in der Schule. Denn seit Mitte September ist @k_eins ein Schulkind.

Habe ich nicht gerade erst die Strafzettel bezahlt, weil mein Auto im Dezember 2007 einfach etwas ungünstig geparkt war, während @k_eins auf die Welt kam?

Naja, der Parkplatz an der Schule ist kostenfrei.

Digitale Eltern, Kinder und deren Fotos im Netz.

Romy sagt, wir (Eltern) müssen reden. Es geht um den Umgang mit Fotos der eigenen Kinder im Internet. Die meisten ihrer Argumente teile ich. Karen hat geantwortet, weil sie sich beim Lesen des Artikels ‚fast am Morgenkaffee‘ verschluckt hat. Und erklärt, warum sie sehr wohl die Fotos ihrer Kinder im Internet zeigt. Auch sie weist darauf hin, dass ein Zusammenhang ‚zwischen Bild und Kind‘ schon ein wenig schwieriger wird, wenn man die Kinder online nicht mit den echten Namen benennt.

Ich denke, nach dem Lesen beider(!) Artikel sollte jeder selbst entscheiden, wie er mit dem Thema umgeht. Es war wohl kein Zufall, dass ich mit dem Twittern anfing, als sich @k_eins auf den weg zu uns machte – aber auf den dann immer öfter online geteilten Fotos sind bis heute (Jahre später) nie die Gesichter von ihr oder @k_zwei zu sehen… Bis sie selbst entscheiden können.

Okay, @k_eins‘ iPod haben wir zwar nach längerer Suche schon in meiner Fototasche(!) gefunden (‚da packst Du doch auch Deine Kamera rein, Papa‘), aber das ist das Thema für einige weitere Blogartikel, denke ich…