1111 Tage online

Bildschirmfoto 2015-12-05 um 17.28.48Ein kleines Jubiläum: auch wenn morgen erst Nikolaus ist, gibt es heute schon Grund zum Feiern. Seit dem 20.11.2012 gibt’s auf kreimer.de eine eigene WordPress-Installation, und hat es bis Ende Mai 2015 auf immerhin 200 Beiträge gebracht. Seitdem beschränke ich mich auf mein Blog nullenundeinsenschubser.de – auch dort in jeder Woche die spannende Frage: ‚Schaffe ich es, in dieser Woche mindestens einen Beitrag zu basteln?‘.

Der Grund, warum ich so selten blogge.

Klingt doof, aber: es passiert einfach zu viel. immer, wenn ich ein Thema oder ein Ereignis finde, das ich für ‚passend‘ halte, schiebe ich es in meine Leseliste oder in pinboard.in oder trage es mir mit dem Hashtag #blog in meine ToDo-Liste ein.

Und dabei bleibt es dann meistens auch. Ich frage mich, wie zum Beispiel ‚Ostwestf4le‘ Marc es schafft,  noch am gleichen Abend das DFB-Pokalfinale in einen Blogpost zu packen – unter erschwerten Bedingungen, der BVB hat nämlich leider gegen Wolfsburg verloren.

Vor dem Fahrrad-Crash, der einen kurzen Blgpost zum Thema ‚Autsch. Glück gehabt.‚ zurfolge hatte, hatte ich eine andere Idee. Würde man zurückkehren zum eigentlichen Sinn eines Blogs, hätte man Woche für Woche genug Stoff für Beiträge – die Idee, es als Tagebuch zu verwenden, ist weder originell noch neu.

Aber ich glaube, ich probiere das trotzdem mal aus. Als gutes Beispiel geht (zum wiederholten Male) Thomas ‚Dentaku‘ Renger voran – wie lange gibt es dort die Wochenrückblicke schon?

 

Autsch. Glück gehabt.

Eigentlich überlege ich schon länger, mal etwas zum Thema Glück zu schreiben. Denn ich glaube, ich habe ziemlich viel davon. Sowohl persönlich als auch privat wäre es Meckern auf sehr hohem Niveau, täte ich es. Meine #ichkannsonichtarbeiten-Tweets sind eher ein Akuttherapie, aber so wirklich geht gerade nichts schief, im Gegenteil.

Und heute hatte ich dann wohl noch mehr Glück als sonst – ich habe die Bremswirkung meines Fahrrades vollkommen unterschätzt und fand mich nach einer Vollbremsung neben dem Rad auf der Straße wieder. Was rennt da auch gerade ’ne Katze direkt auf’s Rad zu?

Das Rad hat nun (‚endlich‘, nach 2 Jahren) erste Kratzer am Bremshebel, und ich ein paar Pflaster an beiden Ellenbogen und schmerzende Oberschenkel – vermutlich bin ich beim Abflug am Lenker hängengeblieben. Praktischerweise passierte das nach 19 Kilometern etwa 300m vor meiner Haustür…

Glück gehabt. Wieder einmal.

Gar nicht so einfach… #12von12

Gestern habe ich zum ersten Mal an #12von12 teilgenommen. Es geht darum, jeweils den 12. eines Monats in 12 Bildern zu dokumentieren, diese online zur Verfügung zu stellen, mit eben dem Hashtag #12von12 zu versehen und dann möglichst noch einen Blogbeitrag zu schreiben. Genauer erklärt wird’s hier auf ‚Draußen nur Kännchen‘.

Ich finde es beeindruckend, wie manche es noch am selben Tag schaffen, den entsprechenden Post zu veröffentlichen. Johannes, den ich leider auf der re:publica verpasst habe, hat dies geschafft – mehr zur re:publica später drüben. Seinen Beitrag zu #12von12 für den Mai 2015 findet sich auf seiner Website, der jazzlounge.de.

Allerdings war’s auch gestern kein typischer Dienstag. Es begann (natürlich) mit #kaffee1.0, aber schon die Fahrt nach Hannover dauerte wegen eines Unfalls auf der A2 etwas länger als geplant. Den nächsten Kaffee gab’s dann in einer Pause, und für eine schnelle Skizze habe ich nach längerer Zeit mal wieder ‚Paint‘ genutzt. Sieht man, oder? Auf der Rückfahrt ging’s durch landschaftliche schön gelegene Rapsfelder (A2, ihr erinnert euch, oder?). Der Weg führte zum Zahnarzt, da ich mir Montag durch einen Biss in ein Brötchen einen Backenzahn ruiniert habe. Beim anschliessenden Einkauf haben wir dann die Gummibärchen-Fan-Edition mit blauen Bären gefunden – probieren konnte ich sie (noch) nicht, denn ein bisschen weh tat das schon – aber (tatsächlich nur) eine Ibuprofen für die Nacht half. So gut, dass ich um 20:00 Uhr noch zum Elternabend der Schule konnte, ein bisschen Fussball sehen und  noch ein IFTTT-Rezept basteln konnte. Das soll mir eine Mail schreiben, wenn ein neuer Beitrag auf technik-garage.de erscheint. Denn Feedreader nutze ich schon länger nicht mehr, Nachrichten lese ich seit Monaten auf Twitter.

Nun ist wohl auch klar, warum ich gestern Abend wirklich keine Lust mehr hatte, auch noch einen Blogbeitrag zu basteln. So ein ‚Tag in Bildern‘ mit #12von12 ist gar nicht so einfach zu dokumentieren, wie ich dachte, Macht aber auch mehr Spaß, als ich erwartet haben. Mal sehen, wie der 12. Juni wird.

Nachtrag: gerade habe ich auf rivva.de weitere Beiträge zum gestrigen Tag gefunden.

Eine ganze Woche unterwegs, 50% Fahrpreis für’s Taxi und 0 Km Bahnfahrt.

Das passt ohnehin nicht alles in einen Blogbeitrag. Ich versuch’s auch erst gar nicht.

Am 1. Mai haben wir uns auf den Weg zu Freunden gemacht, es ging nach Potsdam. Ein langes Wochenende mit vier großen und vier kleinen Kindern, einer Radtour rund um Potsdam und guten Wetter ging eigentlich viel zu schnell vorüber. Am Montag nahm ich dann eine der S-Bahnen, die gerade nicht streikte und fuhr für EUR 3,30 nach Berlin. Mein Hotelzimmer war schon bezugsfertig, und konnte ich gemütlich ‚Termin Nr. 0‘ im Vorlauf der re:publica 2015 geniessen – denn die Konferenz war der Grund meiner Berlinreise. Mehr zu den 3,5 Konferenztagen gibt’s dann in der kommenden Woche auf nullenundeinsenschubser.de. Während der Zeit (und noch genau eine Woche, bis zum 17.) kann man mytaxi für die Hälfte nutzen – das sollte sich noch als praktisch um nicht zu sagen notwendig erweisen.

Update 16.5.2015: Hier ist der #rp15-Beitrag auf nullenundeinsenschubser.de.

Nach einer gänzlich anders als geplanten Rückfahrt (6,5 Stunden Autobahn für 285 Kilometer statt guten 3 Stunden Bahnfahrt) war ich dann doch Freitag (ja, es war noch Freitag, um 23:00 Uhr abends) wieder zuhause.

Am Samstag war Papa-Kind-Tag im Wald, nicht ohne vorher noch ein neues Heuschnupfen-Medikament beim Hausarzt abzuholen. Heute haben wir alte Studienfreunde getroffen und ‚dazwischen‘ noch einen Vogelpark besucht…

Fragen? Bitte erst wieder nächste Woche. Sie verstehen das sicher. Ich muss jetzt mal schlafen.

#bierforschung am #welttagdesbieres

Schon gestern und damit in Vorbereitung auf den heutigen Welttag des Bieres hat Christian ‚@horax‚ Pfeiffer bei Kaisers in Berlin dieses Threepack(?) der neuen Becks-Sorten gefunden. Auch wenn ich diese Variante hier in der Gegend nicht gefunden (aber allerdings auch nicht gesucht) habe, habe ich in den letzten Wochen alle 3 Sorten mal probiert. Das 1873 fand ich wirklich lecker, bei dem Amber Lage kamen mir erste Zweifel… Und ob ich das Pale Ale wirklich austrinke, steht noch nicht fest… Immerhin: das Design der Flaschen bzw. Etiketten gefällt mir sehr gut! Und immerhin habe ich dadurch den Hashtag ‚#bierforschung‘ kennengelernt!

Prost.

Doppelt hält besser! #ironbloggerhm

Nach wie vor finde ich den Ironblogger-Gedanken ganz gut. Allerdings gab es hier die eine oder andere Woche, in der es nicht leicht bis unmöglich war, etwas einigermassen Sinnvolles zu bloggen.  Gestern hatte ich eine ziemlich einfache Lösung dafür: ich nehme einfach mein zweites Blog nullenundeinsenschubser.de. Pro Blog ist ein Artikel alle zwei Wochen eigentlich immer möglich.

Eine kurze Nachfrage bei Thomas ‚Dentaku‚ Renger, der neben vielen anderen Ironblogger-Sites eben auch die Hamelner Ausgabe betreut und auf seinem Server überhaupt erst ermöglicht, und schon bin ich mit zwei Blogs vertreten. Wenn auch immernoch allein, als einsamer ‚Ironblogger Hameln‚.

Zu klären war, ob eine Woche als ‚erfüllt‘ gilt, wenn man mindestens einen Beitrag in beide Blogs schreibt, oder wenn mindestens eines der Blogs befüllt wird. So machen es wohl die Kieler, die Stuttgarter sind da strenger – wenn man mehrere Blogs anmeldet, muss man auch jedes füllen…

 

 

Mischen impossible!

Endlich kann man dieses Wortspiel mal als sinnvolle Überschrift einsetzen.

Nur noch bis Anfang Mai gibt’s bei sonntagmorgen.com die Möglichkeit, sich seinen Lieblingskaffee selbst zusammenzumischen.

Im auch im Tweet verlinkten Post erklärt Till im sonntagmorgen.com-Blog, warum sie sich entschieden haben, den „Mixer“ nach 7 Jahren in den verdienten Ruhestand zu schicken. Seit genauso vielen Jahren kenne ich die Rösterei, damals(tm) habe mir den ersten Adventskalender mit mit meinen KollegInnen geteilt (unglaublich, oder?! Ich gebe freiwillig Kaffee her.) Schon im Folgejahr waren keine aromatisierten Kaffees mehr dabei… Und wie oft habe ich aromatisierten Kaffee gekauft/gemischt/bestellt. Nun, in den 7 Jahren genau… keinmal. Wenn schon Kaffee mit was drin, dann mein jahrelanges Lieblingsgetränk einer großen Kaffeehauskette, der ‚To Go Venti Triple White Chocolate Mocca‘.

Ich persönlich weine dem Mixer keine Bohne Träne hinterher – die reinen Sorten sind ohnehin viel zu interessant und lecker, da muss man nix mischen!

Etwas missverständlich titelte egoo.de ‚Sonntagmorgen geht von uns‚, da sich das Portal aber mit personalisierten Produkten beschäftigt, bezieht sich das nur auf den personalisierten Kaffee – und ist somit schon richtig. Auch, wenn der Mixer abgeschaltet wird, geht es bei sonntagmorgen.com eher sogar ‚richtig rund‘, wie ich hinter vorgehaltener Kaffeetasse erfahren durfte…

(Und damit hätte ich auch endlich mal einen Blogpost mit Cliffhanger…)

 

Der Kaffee ist fertig!

Heisst es nun morgens direkt nach dem Aufstehen. Normalerweise stehe ich als Erster auf und koche Kaffee. Nachdem uns in der vergangenen Woche mal wieder eine Kaffeemaschine ‚verlassen hat‘, musste ein neues Gerät. Diesmal war’s nicht die Wasserhärte, die die Pumpe zerlegt hat – der Schalter liess sich mechanisch nicht mehr bewegen.

Und da es sich nicht zuletzt wegen der hiesigen Wasserhärte nicht lohnt, hunderte von Euro für einen Vollautomaten auszugeben (selbst, wenn man sie hätte), landen wir meist bei den Standardgeräten aus dem Elektro- oder Supermarkt. Eine richtig gute Kaffeesorte schmeckt auch darin gut – noch besser natürlich handaufgegossen, aber die Zeit habe ich höchstens am Wochenende… Apropos gute Kaffesorte, ich kenne da eine gar nicht mehr so kleine, aber sehr feine Rösterei! (*Hust*)

So eine funktionslose Kaffeemaschine ist ja noch schlimmer als ein defekter Fernseher, auch der Sascha (@ofenschintzel auf Twitter, wir kennen uns leider noch nicht persönlich) kann davon ein Lied singen. Und daher steht nun in unserer Küche die letzte verfügbare Maschine im lokalen R*W*. Kostete nur 25 Euronen, hat aber dafür einen Timer. Und bislang bin ich zufrieden. Erste Vermutungen, das Kaffeemehl verlöre über Nacht zuviel an Aroma haben sich bislang nicht bestätigt…

Frohe Ostern! Und Möhrenkuchen.

Nach dem Eierfärben am Karfreitag und dem Osterfeuer gestern Abend war es heute endlich soweit. Der Osterhase war da!

Hier bringt der Osterhase nur wenig Süßigkeiten, und eine Kleinigkeit, damit die Wartezeit bis zum nächsten Geburtstag nicht so lang ist. Vor allem aber ist’s aber für uns ein Familienfest, Man besucht Verwandte, bekommt Besuch und dann kocht man. Also, Mittagessen. Vorher backen wir aber gleich noch einen Möhrekuchen!

Frohe Ostern!